Wie alles begann - Stöpsel sammeln

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Stöpsel sammeln für einen guten Zweck
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Wie alles begann

"Abgedrehtes"

Obmann Boris Sturm hörte anlässlich eines Urlaubes in einer Therme in Slowenien die ständigen Durchsagen des Platzsprechers, doch die Stöpsel der Getränkeflaschen in den dafür bereit gestellten Containern zu deponieren, da diese gesammelt werden und an einen Recycler verkauft werden. Der Erlös würde für kranke, bedürftige Kinder gespendet werden.
Von dieser Idee überwältigt, versuchte Sturm die notwendigen Genehmigungen zu erlangen, um "Müll" zu sammeln und zu verwerten. Ein Recycling-Unternehmen in Slowenien, nahe der Grenze zu Kärnten, wurde gefunden, die sich bereit erklärten, Plastik Stöpsel aus PP und PE abzulösen und als humanitäres Projekt zu unterstützen.
Und damit stand dem Start der Benefizaktion des SPD Edinost in Bleiburg

„Nachbarschaftshilfe kennt keine Grenzen  - wir sammeln Plastikverschlüsse und helfen“
„Sosedska pomoč ne pozna meja - zbiramo plastične zamaške in pomagamo“

nichts mehr in Wege.
Der Startschuss wurde beim
617. Bleiburger Wiesenmarkt - (03. - 06. September 2010) gegeben.
Maša Prasnic, geboren am 16. März 2005 aus Šentjanž pri Dravogradu (Slowenien) mit Diagnose Gehirnlähmung, wurde im ersten Sammeljahr mit knapp 6 Tonnen Stöpsel unterstützt.
Bereits im zweiten Sammeljahr war das Ergebnis
um fast 500 % mehr als im ersten Jahr.- Informieren Sie sich über das aktuelle Sammelergebnis am Fuss der Webseite.

Auch Wien wurde von der Sammelaktion "erfasst":

Die Pensionistin Berta Weinmeier sammelte über Monate die Verschlüsse von Plastikflaschen. Denn im Autobus hatte ihr einst eine Fremde erzählt, man könne damit Kindern helfen. Das Problem: Die Wienerin wusste eigentlich nie genau, wie. Als sie mehr als eine Million Stück zusammenhatte, wandte sie sich an die "Krone". Und die löste das Rätsel…
Monatelang hoffte Berta Weinmeier, die fremde Frau wiederzutreffen, die ihr den Floh mit den Schraubverschlüssen ins Ohr gesetzt hatte. Fehlanzeige! Die Unbekannte war wie vom Erdboden verschluckt. Trotzdem sammelte die Pensionistin weiter und weiter – bis sie über eine Million Stück zusammenhatte.
"Erlös geht an Hilfsprojekte, vor allem für Kinder"
"Nachbarn, Freunde, Bekannte – jeder brachte mir seine Verschlüsse vorbei", erzählte die 74-Jährige. Doch niemand wusste, ob man damit wirklich Kindern helfen könne. Also fragte Weinmeier bei der "Krone" nach. Mit Erfolg! Denn die Spur der Plastikverschluss-Aktion führt zum slowenischen Kulturverein in Kärnten.

"Wir bringen die Teile zu einer Recycling-Firma. Der Erlös geht an Hilfsprojekte, vor allem für Kinder", so Obmann Boris Sturm, der extra nach Wien gereist war, um die Pensionistin von ihrer "Last" zu befreien.

Am Bild rechts
sehen Sie einen blauen Transporter. Die Erste Lieferung Stöpsel aus Wien wurde sogar teilweise farblich sortiert!

Die Bank Austria hat uns einen Kombi für den ersten Transport aus Wien - für die Übernahme der von Frau Weinmeyer gesammelten Stoppel - unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Außerdem stellt uns die Bank das Spendenkonto gratis zur Verfügung und erlaubt Sendungen von Stoppelsammlungen von Kolleginnen und Kollegen mit der Hauspost. Und da kommen täglich 2-3 Pakete (manchmal auch mehr) an.


Milan Š. erzählt: "Nach dem Einkaufen für das Wochenende kamen wir nach Hause und packten unsere gekauften Sachen aus. Meine Frau bestückte die Speisekammer, ich füllte den Kühlschrank. Anschließend wollte ich einen Sechserpack Mineralwasser, den wir gerade gekauft haben, in den Keller tragen, aber bei allen Flaschen fehlten die Verschlüsse. "Wo sind die Stöpsel?" fragte ich durch´s Haus. "Dort, wo sie hingehören - in der Sammelbox für Maša" antwortete mir Katja, meine sechsjährige Tochter...
Tatsächlich geschehen! Süß, was?

Aktuell vom 22.09.2017
Aktuelles Sammelgewicht 645,336 To
HOTline +43 677 611 490 60
E-Mail an SPD-Edinost Bleiburg
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